Ehrungen bei der 90-Jahre-Feier am 13.10.2018
Stützen des Vereins bei Festakt geehrt.
ADAC-Ortsclub Feuchtwangen dankte verdienten Mitgliedern für deren Treue.
Im Rahmen eines Festakts ehrte der ADAC-Ortsclub Feuchtwangen in der Bayerischen Bauakademie zahlreiche Mitglieder für langjährige Vereinstreue. Die Auszeichnung nahmen Thomas Dill, Vorstandsmitglied des ADAC Nordbayern, und der stellvertretende Ortsclubvorsitzende Dietmar Liebers vor.
Für 40 Jahre wurden Heinz Wünschenmeyer, Reinhold Schmidt, Herbert Müller, Walter Kundner und Walter Springer mit je einer Ehrennadel in Silber nebst Urkunde bedacht. Nachgereicht wird diese Ehrung an Klaus Popp sowie diejenige für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit an Georg Bassler, Walter Langer und Walter Köhnlein.
Anschließend durften Renate Liebers, Inge Geltner sowie Ruth Schmidt Blumenpräsente entgegen nehmen. Sie hätten sich rund ein Vierteljahrhundert lang bei vielen Festen und Aktionen für den Verein verdient gemacht, hieß es. In seinem Rückblick erinnerte der ADAC-Ortsclubvorsitzende Herbert Behlert an die Anfangsjahre der Feuchtwanger Vereinigung. Wie er ausführte, sei der Ortsclub 1928 von Richard Trautner, August Bühl, Karl Haberecker, Konrad Hopf, Hans Lehr, Leonhard Ludwig und Karl Nieß gegründet worden. In den zurückliegenden neun Jahrzehnten leiteten nur vier Vorsitzende den Verein. Dies waren Helmut Walter, Friedrich Kulke, Konrad Hopf und Herbert Behlert. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder waren – dank guter Harmonie – während dieser Zeit viele Jahre im Amt. Anschließend gab Herbert Behlert in der feierlichen Zusammenkunft einen kurzen Einblick in die Motorisierung der Kreuzgangstadt. So sei 1904 das erste Automobil nicht nur in Feuchtwangen, sondern auch in ganz Mittelfranken gefahren. Das Vehikel, ein „Maurer Union – Doktor Wagen“ gehörte Dr. Theodor Scheidemantel. Dessen Fahrer war Leonhard Pöbel. In der Folgezeit entstanden in der Kreuzgangstadt mehrere mechanische Werkstätten für Zweiräder und
Automobile. 1924 sei die erste Tankstelle am Marktplatz errichtet wor-den. Ende der 1920er Jahre habe im Feuchtwanger Ortsclub zunächst die Geselligkeit unter den Kraftfahrern im Vordergrund gestanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann die ersten Geschicklichkeitsturniere auf der Mooswiese veranstaltet. Die Bildersuchfahrten erlebten ihre Anfänge in den 1950er Jahren. Unvergessen seien auch die großen Festbälle der Vereinigung in den 1960er und 1970er Jahren gewesen. Ab den 1990er Jahren kamen dann viele neue Veranstaltungen hinzu; unter anderem der Junior-Slalom sowie die Oldtimer- und Gaudirallyes. Hinter all dieser Fülle von Aktivitäten hätten immer „gut funktionierende Vorstandschaften und engagierte Mitglieder“ gestanden. Dafür gelte es, Dank zu sagen, betonte Herbert Behlert.




